Im kompetitiven deutschen Telco-Markt herauszustechen ist nicht leicht. Für den ersten Brand Image-Aufschlag der Telco-Brand MTEL konzipierte TBWA\Zürich eine neue Markenplattform samt Lancierungskampagne rund um das wohl meistbemühte Füllwort beim Telefonieren: «Eeeehm.»
Jede und jeder kennt es, man ist am Telefon und weiss grad nicht, was man dem Gegenüber antworten soll. Diesen Moment des Zögerns wird meist mit einem «eeeehm» gefüllt. Dank den attraktiven Flatrates von MTEL können sich dieses Zögern am Telefon jetzt auch alle leisten, heisst es in einer Mitteilung.
Unter dem neuen Claim «Alle Zeit für deine Welt» dramatisiert die Kampagne mittels vieler «eeeehms» genau diesen Vorteil entlang verschiedener, allzu menschlicher Situationen. Aber die Kampagne nutzt das «eeeehm» nicht nur als Verzögerungslaut, sondern auch als Audiobranding für den ersten Buchstaben des Markennamens, um den noch unbekannten Telco-Anbieter MTEL auf einprägsame Art bekannt zu machen.
«Hängenbleiben soll, dass EeeeehMTEL genau der Telco-Anbieter ist, der es Menschen erlaubt, stundenlang mit ihren Lieben im In- und Ausland zu telefonieren», werden Sabrina Brandenburger und Mark Taylor, Creative Directors bei TBWA\Zürich, in der Mitteilung zitiert.
Das Herzstück der Kampagne ist ein Film, für den die Agentur den britischen Regisseur Dan French verpflichten konnte. International für rasante Übergänge und eher fiktionale Stories bekannt, schlug er mit der Agentur erzählerisch ruhigere und emotionalere Töne an, ohne auf eine zeitgeistige Inszenierung zu verzichten.
Den Film flankiert eine (D)OOH-Welle, medial auf die MTEL-Stores in Deutschland abgestimmt, zahlreiche digitale Massnahmen und Social Media sowie das Sponsoring des VFL Bochum.
Der Etat-Gewinn von MTEL ist für TBWA\Zürich laut Mitteilung ein ganz besonderer, «denn er bedeutet: Werbung machen für den deutschen Markt». Die MTEL Deutschland GmbH ist ein Ableger der Telekom Srbija Group, die nach Österreich und der Schweiz jetzt auch den deutschen Mobilfunkmarkt mit der Marke MTEL erobern will.
«Wie der erste Brand-Aufschlag ankommt, werden wir bald sehen und hoffentlich auch in Vertragsabschlüssen messen können. Wir sind zuversichtlich, dass die Kampagne das Potenzial hat, in den Köpfen hängen zu bleiben», so Bojan Tomic, Marketing Manager bei MTEL. (pd/cbe)