Ombudsstelle sucht junges Publikum

Bom! - Unter der Frage «Stress mit dem Kanton?» läuft derzeit in Basel-Stadt eine zweiwöchige Kampagne.

Die kantonale Ombudsstelle erreicht bisher vor allem Personen ab 31 Jahren. Jüngere wenden sich selten an sie, weil ihnen laut Mitteilung oft Erfahrung und Wissen fehlen, wie sie mit Problemen mit Kantonsämtern umgehen können.

Ausgangspunkt war eine strategische Analyse durch Bom! Communication. Daraus entstand eine Corporate Identity, mit der sich die Ombudsstelle visuell vom Kanton abhebt. Sie soll die Einrichtung zugänglicher machen und die Schwelle für ein jüngeres Publikum senken. Auf der neuen Website kommt der Chatbot «Ombuddy» zum Einsatz. Er soll Anfragen vorsortieren und auf die zuständigen Stellen verweisen.

Die Kampagne ist auf Plakaten und in Trams zu sehen, zudem auf Instagram, TikTok und YouTube. Hinzu kommen Flyer und sogenannte Rescue Cards, die kantonale Institutionen abgeben. Die Kampagne startete am Samstag und dauert zwei Wochen. Damit fällt sie zeitlich mit der Basler Herbstmesse zusammen, während der laut Agentur vor allem die jüngere Zielgruppe häufig unterwegs ist.

Gemäss Mitteilung treten kantonale Ombudsstellen selten mit eigenem Corporate Design auf, und noch seltener mit einer breit angelegten Kampagne. (pd/cbe)