Zum Jahresbeginn geriet Gillette in einen Shitstorm wegen einem Werbespot, in dem der Rasierer-Hersteller hinterfragt, was der perfekte Mann ist (persoenlich.com berichtete). Nun fordert die Dachmarke P&G eine gerechte Aufgabenverteilung im Haushalt.
Auslöser für die Forderung war eine Studie mit 2400 befragten Spanierinnen und Spaniern zur Verteilung der Hausarbeiten. 46 Prozent der Paare glaubten, die Aufgaben im Haushalt seien gut verteilt. Die Studie zeigte aber, dass drei von vier Frauen unter ständiger Überforderung und Erschöpfung leiden.
Ein Projekt für Gleichberechtigung
Nach der Publikation der Studie lancierte die Werbeagentur Proximity Madrid das Projekt #mentaldownload – als Gegensatz zum mental load, der psychischen Überlastung. Für einen weiteren P&G-Spot sollten Paare ihre Handys austauschen und ihre To-Do-Liste beim Partner einschreiben.
Am Ende des Projekts waren die Männer erstaunt darüber, um wie viele Dinge sich die Frauen sorgen. Als Ziel setzt sich P&G nun, Paaren dabei zu helfen, die Aufgabenverteilung im Haushalt gerechter zu gestalten. (pd/log)