Pitch um Graubünden gewonnen

Wirz - Jetzt ist die neue Leadagentur bekannt. Wirz soll die Marke breiter definieren und auch als Wirtschafts- und Lebensstandort bekannt machen. Die Steinböcke Gian und Giachen dürfen weiterleben.

Wirz hat sich in einem mehrstufigen Pitchverfahren den Kommunikationsetat der Marke Graubünden gesichert. In Zukunft soll die Werbung für Graubünden viel breiter abgestützt und die Region nicht nur als Ferien-, sondern auch als Wirtschafts- und Lebensstandort bekannter gemacht werden. Die gesamtheitliche Kommunikationsoffensive trägt den Namen «Enavant 4.0», heisst es in einem Communiqué.

«Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung mit dem für mich altbekannten Kunden. Die Bündner Eigenart lässt uns enormen Spielraum für kreative Kampagnen», wird Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz, in der Mitteilung zitiert. «Das Konzept von Wirz hat uns von A bis Z überzeugt. Sie haben gezeigt, dass sie zeitgemäss und ganzheitlich denken können. Nun freuen wir uns auf die gemeinsame Umsetzung», so Gieri Spescha, Geschäftsführer der Marke Graubünden.

Mit ersten Kommunikationsmassnahmen im Rahmen von «Enavant 4.0» ist ab Frühjahr 2019 zu rechnen.

Lead bei der Geschäftsstelle

Der übergeordnete Projektlead für die Umsetzung von «Enavant 4.0» liegt bei der Geschäftsstelle Marke Graubünden, welche auch für die operative Umsetzung der nicht-touristischen Massnahmen verantwortlich ist.

Für die Umsetzung der Markenkampagne im Bereich «Tourismus» zeichnet weiterhin Graubünden Ferien verantwortlich, wie Marke Graubünden und Graubünden Ferien in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. «Auf die Zusammenarbeit mit der neuen Agentur freuen wir uns sehr, zumal die äusserst starken Ikonen Gian und Giachen in geeigneter Form weiterhin im Einsatz stehen sollen», so Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien. Die einzelnen Massnahmen sollen wiederum mit touristischen Akteuren umgesetzt werden.

Der Kanton Graubünden hat Ende April seinen prestigeträchtigen Werbeetat für die Regionenmarke «Enavant Grischun» neu ausgeschrieben. Die langjährige Leadagentur Jung von Matt/Limmat zog sich zurück (persoenlich.com berichtete). Finanziert wird die Offensive, wie bereits in der Vergangenheit, über einen Kantonsbeitrag von maximal einer Million Franken pro Jahr sowie über Partnermittel. (pd/cbe)