Bereits seit Jahren macht die Polizei schweizweit mit der Präventionsplattform Card Security auf das Thema Kredit- und Debitkartenmissbrauch aufmerksam. Ab Mittwoch sensibilisiert sie die Bevölkerung mit einer neuen nationalen Kampagne, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Zentrum stehen Betrugsmaschen wie Phishing, Pharming, Carding oder Scamming, mit denen Betrügerinnen und Betrüger ihre Opfer hereinlegen.
Entwickelt wurde die Kampagne von The PR Factory: Es ist bereits die vierte Sensibilisierungskampagne im Rahmen von Card Security.
Oft sind sich Kartenbesitzerinnen und Kartenbesitzer gar nicht bewusst, dass sie in eine Falle tappen. «Genau hier setzt die Kampagne an», wird Andrea Miolo-Eberhard, Inhaberin und Geschäftsführerin von The PR Factory, in der Mitteilung zitiert. «Es ist wichtig, dass man auch im Netz eine Nachricht oder ein Angebot genau liest, kritisch hinterfragt und sich nicht ablenken lässt.»
Die Kampagne greife bekannte und weniger bekannte Betrugsmaschen auf und soll mit Visuals neugierig machen was dahintersteckt. Dabei wurden Protagonisten gewählt, die Mitten im Leben stehen und eigentlich gut informiert sein sollten. «Wir wollen damit zeigen, dass jeder auf die Betrugsmaschen hereinfallen kann», so Miolo-Eberhard. «Es lohnt sich also, sich zu informieren und zu wissen, wie man sich schützt.»
Die Kampagne läuft gemäss Mitteilung schweizweit in zwei Wellen im Juni und September. Beide Wellen finden im Netz auf Newsplattformen und Social Media statt. Parallel dazu machen auch die Polizeicorps in allen Landesteilen mit Strassenaktionen und Plakataushängen darauf aufmerksam. Zudem greifen mehrere Banken die Kampagne und die Sujets für ihre Präventionsaktivitäten auf.
Verantwortlich bei Polizei: Rolf Nägeli (Stadtpolizei Zürich), Bernard Vonlanthen (Police Cantonale Fribourg); verantwortlich bei The PR Factory: Andrea Miolo-Eberhard (Konzeption, Gesamtleitung), Christine Raschle (Beratung, Projektleitung), Patricia Isabel und Dali Schmucki (Grafische Gestaltung und Realisation). (pd/yk)