Velofahren ist beliebt: Doch in den letzten 10 Jahren hat die Zahl der Unfälle um rund 50 Prozent zugenommen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Grossteil wurde von den betroffenen Velo- oder E-Bike-Fahrenden selbst verursacht. Der Radsportverband Swiss Cycling lanciert deshalb den digitalen Selbsttest Ready to bike, welchen er in Zusammenarbeit mit dem IT-Unternehmen Eviden und dem Fonds für Verkehrssicherheit erstellt hat.
Mit dem Selbsttest können Velo- und E-Bike-Fahrende ihr Wissen und ihre Fahrtechnik in wenigen Minuten spielerisch überprüfen. Zugleich erhalten sie Tipps und personalisierte Angebote für mehr Sicherheit. Damit der Selbsttest genutzt wird, macht ihn eine Kampagne in den kommenden Monaten bekannt.
Präsenz im Internet und in Veloläden
Konzipiert wurde die Kampagne Ready to bike? von der Agentur Feinheit, die sich mit Campaigning im Präventionsbereich auskennt. Sie hat einen visuellen Auftritt ausgearbeitet, der Velo- und E-Bike-Fahrende möglichst breit abholen und ihnen Lust geben soll, ihre Kenntnisse zu testen – auch dank einem Wettbewerb. Bei der Ausspielung liegt der Fokus auf Personen, die neu mit E-Bikes unterwegs sind. Denn die zunehmenden Unfallzahlen lassen sich auch damit erklären, dass E-Bikes viele Leute aufs Velo zurückgebracht haben, die lange nicht mehr gefahren sind.
Angesprochen werden die Zielgruppen sowohl im Internet als auch in Veloläden: Digital ist die Kampagne in der Google-Suche, auf Social Media, YouTube und Online-Portalen zu sehen. Sie macht dort insbesondere mit Videos und Wissensfragen auf sich aufmerksam. In den Läden ist die Kampagne präsent mit Flyern, Plakaten sowie Anhängern, die an E-Bikes und Velos angebracht werden.