SAH-Spendenkampagne dramatisch umgesetzt

Jung von Matt/Limmat - "Schnüfeli -- Jahressammlung 2003".

Eine Unicef-Statistik besagt, dass jedes zehnte Kind in der Schweiz in einem von Armut betroffenen Haushalt lebt. Eine Besorgnis erregende Tatsache, die das Schweizerische Arbeiterhilfswerk ins Zentrum der diesjährigen SAH-Spendenkampagne rückt. Dramatisch umgesetzt hat Jung von Matt/Limmat diese Botschaft mit der Verzweiflungstat eines betroffenen Kindes -- den Verkauf seines geliebten Plüschtiers. Die Zürcher Agentur hat bei der Umsetzung bewusst auf die traurigen Kindergesichter verzichtet. Und ist damit näher an der Realität, als man auf den ersten Blick denken könnte. Denn laut SAH haben finanzielle Nöte der Eltern einen weitaus stärkeren Einfluss auf den Alltag der Kinder als bislang vermutet. Es geht nicht um Hungertod sondern soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.

Zur Kommunikation dieser Botschaft stehen ab Mitte April Plakate, Masani's Cards for free, E-Boards in den Bahnhöfen Zürich, Bern und Genf, Canale Poste und Plakate in den Intercity-Zügen der SBB im Einsatz. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website {L. http://www.armut.ch}.

Verantworlich bei Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH, Dietikon: Brigitte Steimen (Geschäftsführerin), Marianne Roth (Leiterin Kommunikation), Urs Höltschi (Leiter Fundraising); bei Jung von Matt/Limmat, Zürich: Michael Rottmann (Creative Direction), Stefanie Ledermann (Art Direction), Michael Rüegg (Text), Kathrin Bänziger (Grafik), Stefanie Ledermann, Doris Signer (Foto), Oli Fennel und Marc Rinderknecht (Internet), Petra Hiltenbrand und Nick Schoberth (Beratung).