So will die Allianz ihr Profil schärfen

Wirz - Unbeschwert, optimistisch und tiefenentspannt: Eine neue Image-Kampagne für den Finanzdienstleister rückt das gute Gefühl in den Mittelpunkt.

Die Allianz ist einer der bedeutendsten Finanzdienstleister der Schweiz – mit einem Prämienvolumen von rund 3,8 Milliarden Franken, über 110 Agenturen und einer Million Versicherten. Doch in Sachen Wahrnehmung der Marke hat die Allianz hierzulande noch Luft nach oben. Mit der neuen, von Wirz kreierten Plattform «Offensichtlich Allianz versichert» soll das nun anders werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Kampagne schärfe das Profil der Versicherung und setze den emotionalen Nutzen der Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt, schreibt Wirz. Ganz nach dem Motto: Wer eine verlässliche Partnerin wie die Allianz an der Seite hat, geht zuversichtlicher durchs Leben.

Die Wording-Parallele zum früheren Claim «Hoffentlich Allianz versichert» ist kein Zufall: «Wir erzählen die Geschichte weiter», erläutert Patrik Kesseli, Leiter Brand, Media & Advertising bei Allianz. «Anstatt beim Schadenfall stehenzubleiben, zeigen wir, wie es den Menschen ergeht, die sich für uns entschieden haben: Sie bleiben optimistisch, auch wenn mal nicht alles nach Plan läuft.»

Wie das Allianz-Gefühl konkret zu verstehen ist, macht eine frischgebackene Pensionärin im TV-Spot vor: Sie verabschiedet sich ganz offensichtlich ohne Wehmut aus dem Berufsleben und beweist, dass Vorsorge durchaus auch leichte Seiten haben kann. Die Aussage dabei: Wer sich so auf die Pensionierung freut, hat offensichtlich gut vorgesorgt.

Auf Plakaten und in animierten Kurzformaten werden Schadenfälle den Reaktionen von Versicherten gegenübergestellt. Auch bei dieser frischen Side-by-Side Mechanik wird klar: Wer so gelassen auf einen Schaden reagiert, ist offensichtlich gut versichert. Egal ob es um Velodiebstahl, Marderschäden oder überschwemmte Wohnungen geht. Kesseli ist sich sicher: «Wir sind überzeugt, dass wir die Allianz in der Schweiz mit dem neuen Markenauftritt nicht nur bekannter machen, sondern auch als authentischer, nahbarer und sympathischer positionieren.»