Mit einem Plus von 3.4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ist der Monat Juli im aktuellen Jahr die Nummer 2. Nur der April wies mit 4.0 Prozent ein positiveres Ergebnis aus. In der Ganzjahresperspektive wuchs der Werbemarkt um 1.4 Prozent (Vormonat: 1.2 Prozent).
Die Nahrungsmittelbranche hat im Juli 29.6 Millionen Schweizer Franken für Werbung ausgegeben und damit den Werbedruck im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16.8 Prozent gesteigert. Bei genauerer Betrachtung der Werbedaten sticht insbesondere die Produktgruppe "Tiefkühlprodukte" hervor, heisst es in der Mitteilung von Media Focus. Trotz des miesen Sommerwetters, oder gerade deswegen, wurde im Monat Juli reichlich Werbung für das Produktsegment "Glace" betrieben. An der Spitze liegen "Glace Cornets" mit einem Werbedruckzuwachs von 107.5 Prozent (643′000 Franken) sowie "Premiumglace und Bidons" mit einer Werbedrucksteigerung von sogar 339.5 Prozent (457′000 Franken) im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Apple bestimmt die Werbeentwicklung der IT-Branche
Mit einem Minus von 55.5 Prozent verzeichnete die IT-Branche auch im Monat Juli einen Rückgang, welcher konform ist mit der Gesamtjahresentwicklung von minus 19 Prozent. Der exorbitante Rückgang im Juli erklärt sich durch das Wegfallen der Imagekampagne "Designed by Apple in California", welche im Vorjahresmonat On Air war.
Insgesamt sank der Werbedruck für "IT Image" um satte 3.1 Millionen Schweizer Franken (-87.1 Prozent). Positiver gestaltet sich die Entwicklung der Produktbereiche Desktopcomputer und Tablets. Mit einem Plus von 113.2 Prozent respektive 44.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies die aktuellen Werbewachstumstreiber der IT-Branche. Der Hersteller mit den höchsten Werbeausgaben in diesen Kategorien ist Apple.
Verkehrsbetriebe dank der Post im Aufwind
Durch die unter dem Slogan "Auch das ist die Post." lancierte Kampagne der Post, erschien die Branche "Verkehrsbetriebe" mit einem Wachstum von 95.8 Prozent (+3.1 Millionen Franken) auf dem Radar des Werbemonats Juli. In der Detailanalyse der Branche offenbart sich, dass diese Entwicklung fast ausschliesslich durch die Kategorie "Kuriere & Postdienste" getrieben wurde. Und somit von der Werbeoffensive der Post. (pd)