Ein Plakat für das Zürcher Bademode-Unternehmen Ta-bou hat nicht nur die Stadt Zürich auf die Matte gerufen, die dieses als sexistisch verurteilte und kurzerhand zensierte (siehe News "Stadt Zürich: Ta-bou-Bademode-Plakat zensuriert"), sondern auch den Verband Schweizer Werbung. Dieser hat sich jedoch nicht an der Position des Model gestört, sondern an deren Entschärfung aufgrund des Drucks durch die Behörden. "persoenlich.com" bringt die Stellungnahme im Original:
"Jetzt ist es also soweit: Der Staat zensuriert Werbung auf öffentlichem Grund. Und diesmal nicht aus Gesundheitsargumenten wie das bei Tabak- und alkoholischen Produkten der Fall ist, sondern aus moralischen, sittlichen Gründen. Wir leben zwar im 21. Jahrhundert, und in vielen Wohnungen konsumieren bereits Halbwüchsige die blutrünstigsten Killervideos, und im Internet kann jeder, der will, die grössten Schweinereien herunter laden, das stört offensichtlich weniger als ein Plakat mit einer Dame in (zugegebenermassen) knappem Badekleid.