«Storytelling wird durch die Referenten breit bespielt»

ADC Awards - Zu seinem 40-Jahre-Jubiläum lanciert der ADC in Zusammenarbeit mit der ZHdK eine «Creative Week». Im Gespräch mit persoenlich.com erzählt Philipp Skrabal, Vorstandsmitglied des ADC, wo die Themenschwerpunkte liegen und was es damit auf sich hat.

von Sonja Gambon

Erstmals findet im Rahmen der ADC Gala eine gesamte «Creative Week» in Zusammenarbeit mit dem Design-Departement der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) statt. Wie kam es dazu?
Die Idee entstand im ADC Vorstand. Remy Fabrikant als Initiator wird bei der Umsetzung vom Vorstand und der ADC Geschäftsstelle breit unterstützt. Für das 40-jährige Jubiläum wollten wir etwas Besonderes machen, und so ist es zur Kooperation mit der ZHdK gekommen, worüber wir uns sehr freuen. Darum möchten wir an dieser Stelle auch allen Involvierten für die Unterstützung sehr danken.

Was steht in der «Creative Week» auf dem Programm?
Die Veranstaltung soll für alle etwas zu bieten haben. Ein besonderer Fokus gilt dem Nachwuchs und den neugierig Gebliebenen. Daher haben wir die verschieden «Lunch Speaks», extra auf die Mittagsstunden gelegt. So können beispielsweise die Studierenden ohne Probleme daran teilnehmen und Impressionen aus der Kommunikationswelt erhalten. In den «Insides» wiederum werden «Best Practice» Beispiele vorgestellt, die Einblicke in die Arbeit geben sollen. Zudem findet Dienstag und Mittwoch die Jurierung – erstmals öffentlich – statt.

An wen richtet sich dieses Angebot?
An alle Interessierten. Wir freuen uns über jeden, der uns besuchen kommt – insbesondere über Studierende, Auftraggeber und Branchenkolleginnen und Kollegen, aber auch fachfremde Interessierte sind herzlich willkommen. Wir sind in allen Veranstaltungskalendern. Je nach Richtung fallen die Highlights natürlich unterschiedlich aus. Die «Lunch Speaks» sind sicher für alle Besucher interessant, die «Insides» vor allem auch für Fachleute auf Auftraggeber- und Agenturseite und die Jurierung für alle, die unsere Bewertungskriterien live in Anwendung erleben möchten – und das vielleicht sogar bei der selber eingereichten Arbeit.

Das Thema «digitaler Wandel» dominiert die Creative Week. Ist auch in der Werbung die Zukunft im Social Web zu finden?
Wir sind zwar nach wie vor aus Fleisch und Blut und leben in einer realen Welt, aber die grossen Herausforderungen unserer Branche liegen im digitalen Wandel. Speaker wie Rylan Holey (Hootsuite) oder Christian Fricke (Playbuzz), um nur zwei zu nennen, werden unser Publikum daher sehr interessieren. Aber auch der kreative Prozess und «Storytelling» an sich wird durch unsere Referenten breit bespielt.

Was erwarten Sie sich von der Veranstaltungswoche?
Wir wollen der Schweizer Kreativwirtschaft eine Plattform bieten und freuen uns auf alles, was wir damit auslösen. Und natürlich wünschen wir uns, dass die ADC «Creative Week» allen lange als inspirierendes Ereignis in Erinnerung bleibt.

Geht es bei der Zusammenarbeit mit der ZHdK auch darum, den Nachwuchs zu fördern und allenfalls neue Clubmitglieder zu rekrutieren?
Der ADC bemüht sich sehr aktiv um die Jungen. Wir nehmen jährlich neue Mitglieder auf und fördern gezielt junge Talente, sei es mit der Kreativschule oder dem Young Creatives Award. Dass die Kooperation mit der ZHdK zu Stande kam, ist für uns ganz besonders toll. Für viele unserer Mitglieder war die Schule Ausgangspunkt ihrer erfolgreichen Kreativ-Karriere. Entsprechend sind wir auch nach der Creative Week für neue Kooperationen offen.

Bild: zVg