In der herkömmlichen Schweizer Milchproduktion (inklusive Demeter und Bio) werden die Kälbchen unmittelbar nach der Geburt von den Mutterkühen getrennt und in Einzelboxen untergebracht. Sonst würden die Kälbchen rund 30 Prozent der Milch ihrer Mütter trinken, und es würde weniger Milch für den menschlichen Konsum übrig bleiben. Kurz: Für eine rentable Milchleistung wird die natürliche Mutter-Kind-Bindung der empfindsamen Tiere jäh unterbunden.
Heute verzichtet nur etwa jeder tausendste Milchbetrieb in der Schweiz auf die Trennung von Mutter und Kalb. Der Förderverein Mutter-Kalb-Haltung und die Organisation Cowpassion stehen für diese naturnahe, tierfreundliche Form der Milchproduktion.
«Teile deine Milch mit dem Kalb», lautet deshalb der Leitsatz der Sensibilisierungskampagne, die von der Kreativagentur Ruf Lanz entwickelt wurde. Man habe Botschaft auffällig inszeniert am Beispiel von drei Menschen, die ihre Milch liebevoll mit einem Kälbchen teilen, schreibt Ruf Lanz in einer Medienmitteilung.
«Teile deine Milch mit dem Kalb», lautet deshalb der Leitsatz der Sensibilisierungskampagne, die von der Kreativagentur Ruf Lanz entwickelt wurde. Man habe Botschaft auffällig inszeniert am Beispiel von drei Menschen, die ihre Milch liebevoll mit einem Kälbchen teilen, schreibt Ruf Lanz in einer Medienmitteilung.