Tierschützer stören sich an Fleischwerbung

Unlautere Werbung - Die NGO Tier im Fokus (TIF) hat erneut eine Beschwerde gegen Proviande bei der Lauterkeitskommission eingereicht.

Der Brachenverband der Schweizer Fleischwirtschaft Proviande wird vom Bund grosszügig mit sechs Millionen Franken unterstützt. Das Geld fliesst vor allem in die Werbung. Doch in ihren Werbespots nimmt sie es nicht immer ganz genau, wie die SonntagsZeitung schreibt. Bereits zweimal wurde der Fleischverband gerügt. Jetzt reicht die NGO Tier im Fokus (TIF) erneut Beschwerde gegen eine Kampagne bei der Lauterkeitskommission ein, wie es im Artikel heisst.

In der Beschwerde geht es um einen bezahlten Werbeartikel, der Anfang August erschien. «Haben es Nutztiere in der Schweiz besser als Tiere im Ausland?» lautete der Titel. Darin geht Proviande auf das besonders strenge Tierschutzgesetz ein und schreibt: «Keinem Tier darf Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden.» Es sei in der Schweiz auch strafbar, Schweine und Hühner zu kupieren. An diesen zwei Formulierungen stösst sich TIF. (pd/wid)