Verein Zürich für den Film -- die Abstimmungskampagne

KSSJ - "Achtung, fertig, Abstimmung!".

Am 26. September wird in der Stadt Zürich über die Erhöhung des Filmkredits abgestimmt. Da gibt es nur eine Antwort: JA zum Film. Denn Filmförderung ist Wirtschaftsförderung ist Kulturförderung ist Standortförderung. Film ist die populärste Kunstform. "Beresina", "Ernstfall in Havanna", "Achtung, fertig Charlie", "Strähl": Schweizer Filme mit Hunderttausenden von Zuschauern. "Mais im Bundeshuus", "Mani Matter", "War Photographer", "Das Wissen vom Heilen": Dokumentarfilme, die Zehntausende ins Kino lockten. Solche Erfolge soll es regelmässig geben. Dank einer zeit- und mediengerechten Filmförderung.

Zürich ist das Zentrum des Schweizerischen Filmschaffens. Und soll es in Zukunft noch mehr sein. Weitaus die meisten Filmschaffenden leben und arbeiten im Raum Zürich. Jährlich wachsen an der Hochschule neue Talente heran. Dank der neuen Filmförderung sollen sie auch in Zürich ihre Fähigkeiten einsetzen können, statt notgedrungen ins Ausland abzuwandern. Wir freuen uns über unsere international erfolgreichen Stars: Pietro Scalia, den Oscar-gekrönten Filmeditor von "JFK"; Ueli Steiger, der bei den Hollywood-Filmen "Godzilla" und "The Day After Tomorrow" die Kamera führte, und Oscar-Gewinner Xavier Koller. Doch noch mehr freuen wir uns, wenn sie auch in unserem Land tätig sein können.

Zürich ist die Filmstadt Nr. 1 in der Schweiz. Zürich hat aber auch das Potential, ein attraktiver Produktionsstandort für ausländische Partner zu werden. Mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst, mit verwandten Medien wie Werbung, Fernsehen und Neue Medien bietet sich ein ideales Umfeld. Städte wie Köln oder Prag haben vorgemacht, dass die Film- und Medienbranche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sein kann.

Die Filmbranche setzt in Stadt und Kanton Zürich jährlich 1 Milliarde Franken um und erreicht im Kanton Zürich eine jährliche Wertschöpfung von 400 Millionen Franken. Sie beschäftigt im Raum Zürich etwa 700 Personen. Eine Studie über die volkswirtschaftliche Bedeutung des Filmschaffens hat ermittelt, dass die öffentliche Hand per Saldo durch Mehrwert- und Billettsteuern, sowie Unternehmens- und Einkommenssteuern rund das Zweieinhalbfache ihrer Fördergelder zurück erhält. Zudem müssen 150 Prozent des Zürcher Förderbeitrages im Kanton Zürich reinvestiert werden -- in der Praxis sind es durchschnittlich gar 250 Prozent.

Die Filmförderung bleibt trotz der vorgeschlagenen Erhöhung auf insgesamt 3 Millionen Franken im Vergleich bescheiden. Für die Förderung des Theaters beispielsweise gibt die Stadt jährlich zehn Mal mehr Geld aus. Filmförderung ist Standortförderung.

Die Abstimmungskampagne hat KSSJ für den Verein Zürich für den Film VZF kreiiert. Ab sofort sind vier Filme und fünf Printsujets (Anzeigen, Plakate, Postkarten, Flyer etc.) zu sehen. Im Film wie im Print wurde bestehende Filmwerbung einfach und humorvoll in aufmerksamkeitsstarke Werbung für den Film umfunktioniert. So wird z.B. aus "Ernstfall in Havanna" kurzerhand "Ernstfall an der Urne".

--> "persoenlich.com" präsentiert die vier Filme jeweils als "Spot of the day".

Die Abstimmungskampagne "JA zum Film" konnte nur realisiert werden dank der tatkräftigen Mithilfe von: Egli Film & Video, Jingle Jungle, On Line Video, Reprotechnik Kloten, Schellenberg Druck, Tonstudios Z, Topic Film.

Verantwortlich beim VZF Verein Zürich für den Film: Andres Bruetsch, (Präsident VZF), Min Li (Projektmitarbeiterin VZF); verantwortlich bei KSSJ, Zürich: Uwe Schlupp (Art Direction), Daniel Krieg (Text), Lucas Vetsch, Stéphanie Fricker (Grafik), Tanya Barlogis (Beratung).

Flyer:

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Plakate:

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