"Was ist tödlicher? – Malaria oder Schweigen"

Ärzte ohne Grenzen - Kampagne "Act and Speak" vergleicht tödliche Krankheiten mit dem Schweigen.

Seit Mitte September sind in fünf Deutschschweizer Städten Plakate mit provokativen Fragen zu lesen, die eine tödliche Krankheit mit dem Schweigen vergleichen.

Am 22. September folgt laut Mitteilung nun die Plakatierung mit der vollständigen Auflösung der Aussage: "Manchmal braucht es mehr als medizinische Hilfe: Wir decken auch Missstände auf.“

Die Plakate sind Teil der neuen Kommunikationskampagne "Act and Speak“ von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen (MSF). Mit dieser will MSF Schweiz den Bekanntheitsgrad der Organisation insbesondere in der Deutschschweiz steigern, heisst es in der Mitteilung weiter. Denn obwohl die öffentliche Berichterstattung zu den Grundprinzipien von MSF zähle, sei dieser Aspekt der Arbeit den Menschen oft weniger bekannt als die medizinischen Einsätze.

 

Die Plakate in den Städten werden von einer Radio- und Onlinepräsenz begleitet. Auf der eigens für diesen Zweck eingerichteten Website sind 15 zweiminütige Videos über die markantesten Stellungsnahmen der Organisation zu sehen, von der Gründung im Jahr 1971 bis heute. (pd)