Webplattform für bedrohtes Gewerbe lanciert

Heimat - Die von Keen Innovation entwickelte Plattform hamsterli.ch soll für die nötige Liquidität fürs Gewerbe sorgen. Unterstützt wird sie von Zurich, Sunrise und der Bank Cler. Die Plakatkampagne kommt von Heimat Zürich.

Der Lockdown trifft das Schweizer Gewerbe hart. Dass fast alle Läden bis mindestens 19. April – möglicherweise noch länger – geschlossen bleiben, bedeutet direkte Umsatzeinbrüche und gerade für kleinere Betriebe existenzielle Herausforderungen. Weil nicht alle ihre Geschäfte ins E-Commerce verlagern können, bietet hamsterli.ch nun Unterstützung, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Keen Innovation, eine Tochtergesellschaft der Basler Kantonalbank, habe die Webplattform in wenigen Tagen entwickelt. Sie stehe dem gesamten Schweizer Gewerbe offen und soll zum Überleben gefährdeter Betriebe beitragen. Auf hamsterli.ch werden Gutscheine erworben, die nach Wiedereröffnung der teilnehmenden Geschäfte eingelöst werden können.

Vom Gutschein fürs Haare schneiden beim Coiffeur um die Ecke bis zum Cordon Bleu in der Quartierbeiz. Damit sollen die aktuellen Ausfälle zumindest ein Stück weit kompensiert und gleichzeitig die Frequenz nach Wiedereröffnung angetrieben werden.

Die Bank Cler, Sunrise und Zurich unterstützen hamsterli.ch als Partner. Unter anderem finanzieren sie eine Plakatkampagne, die zunächst im Kanton Tessin anläuft. Für die Kampagne zeichnet Heimat Zürich verantwortlich, die ihre Arbeiten pro bono beisteuert. (pd/lol)