Wenn Fürsorge zum Übergriff wird

Art.I.schock - Die Stadt Wallisellen will den respektvollen Umgang mit älteren Menschen fördern. Eine Sensibilisierungskampagne ruft dazu auf, persönliche Grenzen zu wahren – unabhängig davon, wie gut eine Handlung gemeint war.

Im Zentrum steht der Kodex «Nein zu Grenzverletzungen», den die Stadt laut Mitteilung gemeinsam mit Organisationen der Alterskonferenz erarbeitet hat. Entscheidend sei dabei nicht die Absicht einer Handlung, sondern das Empfinden der betroffenen Person. Wer sich unwohl fühle, solle «Nein» sagen dürfen.


Konzipiert und umgesetzt hat die Kampagne unter dem Motto «Ich meinte es gut. – Es hat sich nicht gut angefühlt.» die Zürcher Kommunikationsagentur Art.I.schock. Diese hatte zuletzt im März für die Stadt Zürich eine Kampagne gegen Männergewalt realisiert.

Ausgespielt wird die Kampagne über Flyer an alle Haushalte, Inserate, Plakate und Social-Media-Posts; für Auftritte an Anlässen kamen zudem Roll-ups und Tassen dazu. (pd/nil)