Aus Luterbach wird «Unluterbach», aus Zollikon «Trollikon», aus La Chaux-de-Fonds «La Faux-de-Fonds». Die verfälschten Namen auf den Ortsschildern stehen sinnbildlich für Desinformation, Polarisierung und gezielte Manipulation, heisst es in einer Mitteilung. Die Botschaft der Nein-Kampagne: Wer die SRG halbiert, schwächt die demokratische Widerstandskraft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Schweiz.
Der Schweizerische Gemeindeverband und der Schweizerische Städteverband lehnen die Halbierungsinitiative ab. Gemeinde- und Stadtpräsidenten aus allen Landesteilen sowie Kaspar Sutter, Regierungsrat Basel-Stadt, unterstützen die Kampagne mit persönlichen Statements.
«Die Medienvielfalt und der Schutz vor Desinformation gehört heute zur demokratischen Grundversorgung. Ohne starke Medien drohen Manipulation und Gfasel. Deshalb sage ich Nein zur Halbierungsinitiative», wird Kaspar Sutter zitiert.
«Wer die SRG schwächt, fördert Desinformation. Ich will kein ‹Unluterbach› – Nein zur Halbierungsinitiative», lautet das Statement von Aline Leimann, Gemeindepräsidentin Luterbach.
Die Kampagne soll primär online ausgerollt werden. Hinter dem Verein steht unter anderem Laura Zimmermann von der Agentur DS Studio. Sie hatte sich vor acht Jahren mit der Operation Libero gegen die «No Billag»-Initiative engagiert. (pd/spo)