Der persoenlich.com-Sondernewsletter vom Mittwoch war ein augenzwinkernder Aprilscherz: Ein fiktives KI-Modell, das scheinbar den Zufall aus dem Marketing eliminierte – und zugleich der Auftakt der Kampagne «Kein Zufall».
Die Kampagne wird laut einer Mitteilung über einen Case-Film sichtbar gemacht, der eine gelbe Präsenz im Stadtraum inszenierte: Regenschirme im öffentlichen Raum, abgestimmte Akzente auf Bussen, an Tankstellen und vor Wohnhäusern. Dabei kommen Opt-in-basierte First-Party-Daten zum Einsatz.
«Der Zufall ist damit nicht verschwunden. Doch in der modernen Kommunikation wird es zunehmend unnötig, sich auf ihn zu verlassen», sagt Raphael Bratschi, Leiter Geschäfts- und Produktentwicklung bei Swiss Post Advertising. «Der Aprilscherz hat diesen Gedanken zugespitzt: Wirkung entsteht heute nicht zufällig, sondern durch das orchestrierte Zusammenspiel von Kontext, Daten und Timing.»
Eine zweite Kampagnenwelle ist für später in diesem Jahr geplant. (pd/red)