Am letzten Tag des Jahres um 17 Uhr wurden die Hochleistungsprojektoren eingeschaltet, um die Wünsche der Bevölkerung auf die Fassaden der ikonischen Gebäude Zürichs zu projizieren: Auf dem Stadthausquai 1 können die Menschen Sophie de Meillours Interpretation des Wunsches «Autofreies Zürich» bestaunen, auf dem Fraumünster und dem Stadthaus erstrahlen die Lichtgemälde der NGO Cup of Color zu den Wünschen «mehr Akzeptanz und Toleranz» sowie «Klimaschutz». Oibel1’ Kunstwerk zum Traum «mehr Miteinander und Zusammenhalt» sieht man auf dem Grossmünster, auf dem Opernhaus leuchtet Daniel Margrafs Interpretation des Wunsches «Weltfrieden» und auf der Kirche St. Peter erstrahlt das Lichtgemälde von Tika zum Wunsch «mehr Dankbarkeit und Zufriedenheit».
Bis zum 30. November konnte die Bevölkerung ihre Wünsche für das Jahr 2024 beim Projekt «LiechtTräum» einreichen, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Kunstprojekt ist in Zusammenarbeit von Zürich Tourismus mit dem Verein Silvesterzauber entstanden.
An der Eröffnung war der Künstler Oibel1 live mit dabei, als das Grossmünster zum ersten Mal mit seinem Lichtgemälde beleuchtet wurde und so den Platz vor der bekannten Kirche in einen andächtigen Ort verwandelte. Der Streetart-Künstler, der mit richtigem Namen Samora Bazarrabusa heisst, arbeitete seit Bekanntgabe der Träume am 1. Dezember kontinuierlich an seinem Lichtgemälde.
«Dass sich heute Abend so viele Menschen in der Altstadt von Zürich versammelt haben, um die artistische Umsetzung der Träume und Wünsche zu bestaunen, freut uns sehr. Die strahlenden Gesichter zeigen, dass Lichtkunst die Herzen berührt und besonders in dieser dunklen Jahreszeit sehr geschätzt wird», wird Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, zitiert.
Neben den Organisator:innen Zürich Tourismus, dem Verein Silvesterzauber und den Künstlerinnen und Künstlern sind ebenfalls die Agenturen Jeff Zürich und Pani Projection & Lighting an der Realisation von den «LiechtTräum» massgeblich beteiligt. Zusätzlich können die Veranstalter auf die Unterstützung der Inhaber der beleuchteten Gebäude zählen.
Die Lichtinstallationen können noch bis und mit dem 2. Januar 2024 in der Zürcher Innenstadt angesehen werden (jeweils ab 17 Uhr). (pd/wid)