14.07.2011

GDI

16. Deutscher Trendtag in Zürich

Trendforscher Peter Wippermann im Kurzinterview.

Das GDI Gottlieb Duttweiler Institute gewinnt für seine Europäische Handelstagung einen starken internationalen Partner: Der renommierte Deutsche Trendtag zieht von Hamburg nach Zürich. Für den Deutschen Trendtag bedeutet der Umzug eine Europäisierung, für das GDI einen Profilgewinn für die eigene, bereits erfolgreiche Veranstaltung "European Consumer Trend Conference" (ECTC). Der renommierte Trendforscher Peter Wippermann und das GDI bauen somit ihre langjährige Partnerschaft auf Zürcher Boden weiter aus.

Peter Wippermann, Trendforscher und Veranstalter in Hamburg, über die Gründe für den Wegzug aus Deutschland und das Thema der ersten gemeinsamen Konferenz:

Warum geben Sie den Trendtag auf?

Der Deutsche Trendtag hat 15 Jahre die Veraenderungen der Gesellschaft beobachtet und versucht Arbeitsbegriffe zu praegen, die den Strukturwandel von der Industriekultur zur Netzwerkoekonomie managebar machen sollten. Der Begriff der "Ich-AG" kennzeichnete den Wechsel von einer Freizeit- zu einer Leistungsgesellschaft. "Schwarmintelligenz" benannte den Machtwechsel von Hierachien zu Netzwerken. "FlowControl" erkannte die Informationslogistik als kommende Herausforderung. Nach dem der Widerspruch von Oekonomie und Oekologie im 20. Jahrhundert ueberwunden worden ist, prognostizierte der Deutsche Trendtag den "Sozialer Reichtum" als zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts: die Aussoehnung von Oekonomie und sozialer Verantwortung.

Was macht das GDI zum richtigen Partner?

Dr. David Bosshart, der Direktor des GDI, ist zusammen mit Prof Dr Norbert Bolz, TU Berlin, Beirat des Deutschen Trendtages. Ich bin im Steering Commitee des ECTC am GDI. Das Duttweiler Institut ist Europas erste Adresse fuer die Erforschung vom Gesellschaftlichen Wandel und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Haben sie keine Angst, ihre deutschen Kunden zu verlieren?

Fuer unsere Kunden wird die europaeische Orientierung im aktuellen Strukturwandel immer wichtiger. Gleichzeitig nehmen die Kongresse nicht nur in Deutschland und Schweiz zu. Zeit ist die kostbarste Ressource fuer alle. Deshalb ist die Konzentration auf die Verbindung des Deutschen Trendtages mit dem ECTC bereits sehr positiv aufgenommen worden.

Steht das Thema der Tagung vom 14.3.2012 schon fest?

Das Thema des naechsten gemeinsamen Kongresses wird "Kommunikationskonsum und Liebe" sein. Durch das Web 2.0 werden soziale Beziehungen zum Programm. Die Privatspaehre wird oeffentlich. Kommunikation ein handelbares Gut. Beziehungsdesign wird in der Netzwerkgesellschaft eine Voraussetzung fuer den persoenlichen und wirtschaftlichen Erfolg.


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