31.01.2013

Ericsson

17 Personen entlassen

Übernahme von Alcatel-Lucent hat Konsequenzen in der Schweiz.

Der Wechsel des Betriebs des Orange-Netzes von Alcatel-Lucent zu Ericsson hat Konsequenzen. Ericsson hat 17 der 94 von Alcatel-Lucent übernommenen Beschäftigten entlassen. Die Arbeitsverhältnisse enden am 30. April, wie Lars Bayer, der Medienverantwortliche des schwedischen Ericsson-Konzerns für die Schweiz, am Donnerstag eine Information des Westschweizer Radios RSR bestätigte.

Die Entlassungen erfolgten an verschiedenen Orten, sagte er weiter, ohne Details zu nennen. Zehn beim Wechsel des Betriebsvertrags von Ericsson übernommene Orange-Mitarbeiter seien nicht betroffen. Ericsson reorganisiere die Netzunterhaltsdienste. Damit wolle das Unternehmen effizienter werden als Alcatel-Lucent, sagte Bayer. Die Gekündigten könnten sich für freie Posten bei Ericsson Schweiz bewerben.
 
Orange hatte im Dezember einen Fünfjahresvertrag mit Ericsson für den Betrieb des Netzes bekanntgeben. Dazu gehören auch Wartungsarbeiten. Damals kündigte Ericsson an, mehr als 90 Mitarbeitende des französischen Konzerns und zehn von Orange zu übernehmen. Rund 40 Angestellte von Alcatel-Lucent in der Schweiz, die nicht von Ericsson übernommen wurden, sind immer noch im Ungewissen über ihre berufliche Zukunft. Bis Mitte Februar soll eine Lösung für sie gefunden sein. (sda)

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