2003 mit Umsatzrückgang

Schweizer Spielzeugmarkt - "Retro-Trend" zu klassischem Spielzeug.

Wenig Freude bei den Schweizer Spielzeuglieferanten: Trotz einem "sehr guten Weihnachtsgeschäft" haben sie im letzten Jahr nach Einschätzung des Branchenverbandes SVS einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 620 Mio. Fr. erlitten. 2002 hatte der Schweizer Spielwarenmarkt bereits stagniert. Für das laufende Jahr ist der SVS gestützt auf eine Umfrage bei seinen 66 Mitgliedsfirmen aber zuversichtlich und rechnet mit einem Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent, wie SVS-Präsident Peter Gygax in seinem am Samstag veröffentlichten Jahresbericht schreibt.

Im ersten Halbjahr 2003 seien Spielwaren für Draussen stark gefragt gewesen. Der gesamte Outdoor-Bereich und Sportspielzeug hätten ein Umsatzplus von 37 Prozent verbuchen können. Verkaufsrenner seien Produkte mit Manga-Lizenzen wie "Yu-Gi-Oh!" und "Bayblades" gewesen. Zu den Kassenschlagern im Weihnachtsgeschäft gehörten Arche-Noah-Spielzeuge, Autorennbahnen, Brettspiele und Holzeisenbahnen.