29 junge DesignerInnen ausgezeichnet

Bundesamt für Kultur - 277 Bewerbungen eingegangen.

277 DesignerInnen hatten sich für den Eidgenössischen Designpreis beworben. 29 von ihnen prämierte die Eidgenössische Designkommission unter dem Vorsitz von Lorette Coen in der Schlussrunde des Wettbewerbs. Die GewinnerInnen entscheiden sich zwischen einem Geldpreis, einem Atelieraufenthalt oder einem Praktikum bei Marc Newson, Paris; Graphic Thought Facility, London; As Four, New York; Visionaire, New York; Markus Huëmer, New York; Alexander Gelman, New York, Erik Spiekermann, Ber-lin oder San Francisco, Hannes Wettstein, Zürich; Ja-kob Schläpfer, St. Gallen; Vogt+Weizenegger, Berlin.

Der Eidgenössische Wettbewerb für Design fand zum zweiten Mal in seiner neuen Form statt. In Annäherung an die realen Arbeitsbedingungen der DesignerInnen werden die eingereichten Arbeiten nach ihren Produktionsbedingungen unterschieden. Die entscheidenden Differenzierungskriterien sind, ob die Arbeiten als Unikate (Kleinserie) geplant oder für die Serienproduktion bestimmt sind.

Von den 277 TeilnehmerInnen arbeiten 163 im Bereich Unikat oder Kleinserie, 114 Personen haben Arbeiten eingereicht, die zur industriellen Verwertung vorgesehen sind. Gewonnen haben schliesslich 19 Personen, die im Bereich der Unikate und Kleinserien arbeiten und 10, die im Bereich der seriellen Produktion tätig sind. Am stärksten vertreten waren -- wie schon im letzten Jahr -- die Bereiche der Visuellen Kommunikation und des Modedesigns.