300 Gäste am zweiten Anlass in der Schweiz

Screenforce Day - Verschiedene Referate beleuchteten die Zukunft des Bewegtbildes. Das Fazit: es bleibt wichtig für die Branche.

Am 12. Mai fand der Screenforce Day zum zweiten Mal in der Schweiz statt. Rund 300 Gäste kamen. Unter dem Motto «Die grosse Freiheit – Bewegtbild auf allen Kanälen» präsentierten im Aura acht Medienexperten neue Forschungsergebnisse und spannende Beiträge, heisst es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Neben Toni Eder, Generalsekretär beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, und dem US-Werbeblogger Bob Hoffman waren auch Guido Modenbach, Geschäftsführer SevenOne Media, Ralph Ohnemus, K&A BrandResearch, Peter Beck, Swissfilm Association, und Manfred Tautscher vom Sinus-Institut als Referenten anwesend. Durch den Nachmittag führte TV-Moderator Wolfram Kons. Das Künstler-Duo Ohne Rolf sorgte für Unterhaltung.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war laut Mitteilung die Präsentation von Bob Hoffman. Der Werber aus den USA betreute internationale Werbeauftraggeber wie McDonald’s, Toyota, Pepsico oder Bank of America und wurde 2012 zur «Werbepersönlichkeit des Jahres» gekürt. In seinem Referat provozierte er die Gäste: Werbetreibende und Medien müssten zwar die Digitalisierung annehmen, sollten aber gleichwohl nicht jede neue Möglichkeit zur Kommunikation an den Konsumenten austesten. «Die Wahrscheinlichkeit, dass ein durchschnittlicher Konsument erfolgreich ein Training für Elitesoldaten besteht, ist höher, als die Wahrscheinlichkeit, dass er auf einen Werbebanner klickt», prophezeite Hoffman.

Im Anschluss wurde Screenlife 2016 vom IfD Allensbach (Dr. Steffen de Sombre) und dem Medien-Institut (Kai Uwe Weidlich) im Auftrag von Screenforce präsentiert. Der individuelle Nutzen von unterschiedlichen Bewegtbild-Angeboten, wie linearem TV, Videoportalen oder Streaming-Diensten, variiert je nach Alter und Lebensphase der Zuschauer. Allerdings bleiben diese Anreize über Generationen hinweg stabil - Bewegtbild werde also auch in Zukunft attraktiv für Werbetreibende attraktiv bleiben, so das Fazit des Abends.

Weitere Bilder gibt es hier. (pd/sg)