Wie begegnet die Marktforschung den Herausforderungen neuer Medientechnologien? Welchen Mehrwert hat sie in Zeiten von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich über 300 Marktforschungsentscheider und -interessierte aus den verschiedensten Branchen am 8. Tag der Schweizer Marktforschung des vsms (Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung) am Dienstag im KKL Luzern auseinander.
Neben anregenden Referaten und Diskussionen über neueste Forschungsresultate waren die beiden prominent besetzten Key Notes eines der Highlights der Tagung: Während der Wirtschaftssoziologe Prof. Dr. Holger Rust einen kritischen und zugleich sehr unterhaltsamen Blick auf die Dominanz von Kennzahlenformalismus in der Trendforschung warf und dabei den Wert aktueller Grundlagenforschung hervorhob, ging Isabelle Welton, Vorsitzende der Geschäftsleitung von IBM Schweiz , der spannenden Frage nach, ob soziale Netzwerke Fluch oder Segen für die Marktforschung sind. Weltons Fazit: Man kann auf jeden Fall davon lernen und muss wissen, wie man damit umgeht. (pd)