Aggressive Werbung bereitet Konsumenten Sorgen

Umfrage - Gesundheitskosten beschäftigen Konsumenten am meisten.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten stören sich an aggressiver Werbung. Nach den steigenden Gesundheitskosten und der Internetkriminalität folgt belästigende Werbung bereits an dritter Stelle einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic, die im Auftrag des Konsumentenforums durchgeführt wurde und die wichtigsten konsumrelevanten Sorgen der Konsumenten auflistet. Insgesamt wurden für die Studie im November und Dezember 2006 1003 Schweizerinnen und Schweizer zwischen 15 und 74 Jahren befragt. Sie konnten zu verschiedensten Konsumententhemen Noten von 1 ("überhaupt nicht besorgniserregend") bis 6 ("sehr besorgniserregend") verteilen. Die Sorge um die aggressive Werbung bewerteten die Konsumenten mit der Note 4.7, im Vorjahr betrug sie noch 4.6.

Mit einer Gesamtnote von 5 bereiteten die steigenden Gesundheitskosten den Konsumenten letztes Jahr am meisten Sorgen, wie das Konsumentenforum (kf) am Dienstag mitteilte. Bereits 2005 hatten sie die Konsumenten am meisten beschäftigt; damals lag die Gesamtnote bei 5,2. Auf Platz zwei folgt die Internetkriminalität mit derselben Note wie im Vorjahr (4,7).