Am Mittwoch wird über Werbeträgerin Hingis entschieden

V-Zug - Lässt der Sponsor den Tennis-Star fallen?

Anfang November stoppte der Haushaltgeräte-Hersteller und Sponsor von Martina Hingis, V-Zug, wegen dem Doping-Geständnis die Werbung mit dem Tennis-Star ("persoenlich.com" berichtete). Wie man weiter verfahren wolle, so V-Zug zum damaligen Zeitpunkt, werde erst entschieden, wenn klar sei, was der internationale Tennisverband zur Affäre sagt.

Dieser hat vor kurzem entschieden, dass Hingis für zwei Jahre gesperrt wird. Dass ihr aber infolgedessen nun alle Millionenverträge gekündigt werden, ist unwahrscheinlich. Dies zumindest berichtet "Cash Daily" in der Ausgabe vom Dienstag. Die Wirtschaftszeitung geht davon aus, dass sich die Sponsoren hinter Hingis stellen werden, nachdem diese sich geoutet und ihre Fehler eingestanden hat.

Denn erstens komme diese Geste bei der Bevölkerung gut an. Und zweitens sei Hingis' Kokain-Missbrauch nicht mit EPO-Doping vergleichbar. In ähnlichen Fällen habe sich ausserdem gezeigt, dass nicht alle Sponsoren die "gefallenen" Athleten verlassen würden. Wie V-Zug letzendlich entscheiden wird, zeigt sich am Mittwoch. Dann will der Haushalt-Gerätehersteller seinen Hingis-Entscheid kommunizieren.