Apfel schlägt Banane

Studie - Des Schweizers liebste Früchte.

Äpfel sind knackig -- und das nicht nur für den Verbraucher. Auch der Handel profitiert vom Vitaminspender, denn der Apfel steht nach wie vor unangefochten an der Spitze der Beliebtheitsskala bei den Schweizern Frucht-Essern. Im Jahr 2004 kauften, laut ACNielsen Consumer Panel Services, 91 Prozent der Schweizer Haushalte Äpfel. Vitamingehalt, günstiger Preis, lange Haltbarkeit und Verfügbarkeit das ganze Jahr über spielen dabei sicherlich eine grosse Rolle.

Knapp dahinter, aber ebenfalls sehr beliebt, folgen auf Platz zwei die Bananen. Diese landeten immerhin in fast genauso vielen Einkaufskörben, denn 89 Prozent aller Schweizer Haushalte kauften im Jahr 2004 Bananen ein. Die Einkaufshäufigkeit liegt mit durchschnittlich 18 Einkäufen im Jahr marginal höher als bei den Äpfeln, die im Schnitt 15.5 mal gekauft werden, dafür aber in grösseren Mengen je Einkauf.

Auf dem dritten Platz der Beliebtheitsskala landeten in 2004 -- was die Anzahl der kaufenden Haushalte betrifft -- die Clementinen, zu denen 83 Prozent der Haushalte in der Schweiz griffen. Dass die Schweizer Früchte lieben, zeigt sich auch bei vielen anderen Obstsorten: Orangen als winterlicher Fitmacher, gefolgt von Trauben, Erdbeeren, Melonen und Birnen tummeln sich ebenfalls auf der Beliebtheitsskala und profitieren vom Trend zu gesunder, natürlicher und fettarmer Ernährung.

Pro Einkauf werden durchschnittlich 500 g Früchte eingekauft. Am meisten wurde 2004 von den Clementinen pro Einkauf gekauft -- stattliche 1.7 kg. Durchschnittlich wurden im letzten Jahr 51x Früchte eingekauft und pro Einkauf wurden durchschnittlich 5.60 Franken für Früchte ausgegeben. Zum Vergleich hier die Liste der Top Ten Fruchtsorten der Deutschen Haushalte (nach Käuferreichweite):