Ausbau in Nahost und Afrika

Mövenpick - Trotz politischen Unruhen nur geringe Einbussen.

Mövenpick will in Afrika und dem Nahen Osten kräftig ausbauen. Mittelfristig wolle der Konzern mit 12 bis 15 Hotels in Nordafrika und etwa 12 Hotels südlich der Sahara vertreten sein, sagt Jean Gabriel Pérès, Chef der Mövenpick Hotels & Resorts gegenüber der "SonntagsZeitung". Bislang ist der Konzern mit insgesamt 16 Hotels auf dem Kontinent präsent, der Schwerpunkt liegt auf Ägypten. Die Unruhen in Ägypten und Tunesien haben sich Pérès zufolge zwar finanziell bemerkbar gemacht, die Einbussen seien jedoch gering. Dies, weil Mövenpick die Hotels ausserhalb Europas nur manage und nicht besitze. Neben Tunesien und Ägypten ist der Konzern in Marokko und Tansania aktiv.

Südlich der Sahara nimmt Pérès Staaten wie Nigeria, Südafrika, Kenia und Ghana ins Visier. Bis 2015 will Mövenpick in Europa, Afrika, dem Mittleren Osten und Asien ungefähr mit gleich vielen Hotels vertreten sein. "Das Ziel ist ein ausgeglichenes Portfolio mit etwa 25 Hotels in jeder Region", so Pérès. Neben Afrika wird auch in Asien und dem Nahen Osten kräftig ausgebaut.