Autoindustrie wehrt sich gegen Werberestriktionen

EU - Freiwilliger Werbecodex in Ausarbeitung.

Vergangene Woche hatte das EU-Parlament den politischen Druck auf die Autoindustrie in Sachen CO2-Ausstoss und Werbebeschränkungen massiv erhöht ("persoenlich.com" berichtete). Die Forderung: Mindestens 20 Prozent der Werbefläche für Neuwagen in Anzeigen, Broschüren und Handel sollen für Daten über Verbrauch und Emissionen reserviert sein.

Der Streit geht nun in die zweite Runde: Einem Bericht von Horizont.de zufolge sucht der Verband der Automobilindustrie nach einem Kompromiss. Derzeit arbeitet die Branche an einem Konzept für einen freiwilligen Werbekodex.

Befürchtet wird, dass durch die Verschärfungen die Werbung an Attraktivität einbüsst, und damit ein Umsatzeinbruch ausgelöst wird. Denn: "Niemand will Produkte kaufen, die langweilig und mit endlosen Hinweisparagraphen versehen sind", wie VW-Marketingchef Jochen Sengpiehl gegenüber horizont.net ausführte.