Werbung auf und in den Fahrzeugen öffentlicher Verkehrsbetriebe wird stark beachtet und kommt gut an. Das ergab eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von APGTraffic in der Agglomeration Lausanne, welche frühere Untersuchungen in der Deutschschweiz bestätigt.
In der Repräsentativ-Untersuchung, bei welcher 507 Personen befragt wurden, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Demoscope für die TL Transports publics de la région lausannoise eine Wochenreichweite von 70 Prozent für die Werbe-Innenformate bzw. 95 Prozent für die Aussenformate. Der allgemeine Beachtungsgrad der Verkehrsmittelwerbung betrug 60 Prozent. Damit liege der Werbeträger im Intermedia-Vergleich an dritter Stelle -- hinter dem Spitzenreiter Plakat mit 67 Prozent und TV mit 61 Prozent, heisst es in einer Mitteilung von APG Traffic.
Zwei Ganzbemalungen von Bussen wurden von 13 Prozent bzw. 10 Prozent aller Befragten spontan genannt. Im Wiedererkennungstest konnten sich bis zu 72 Prozent der Befragten an einzelne ihnen vorgelegte Sujets der verschiedenen Formate erinnern. 73 Prozent der Befragten antworteten spontan, dass die Werbung sie grundsätzlich nicht störe. Für lediglich 6 Prozent stellt Verkehrsmittelwerbung einen besonderen Störfaktor dar. Auch dies entspricht laut APGTraffic einer Bestätigung der früheren Studien.
Verkehrsmittelwerbung ist mit einem Anteil von 6,8 Prozent hinter Plakat und Neon das drittgrösste Outdoor-Werbesegment in der Schweiz. Mit einer konstant gehaltenen Forschungsanlage und wechselnden Untersuchungsgebieten verfolgt der nationale Werbevermarkter APGTraffic das Ziel, den für die Mediaplanung Verantwortlichen eine stufenweise wachsende, repräsentative Datenbasis als Entscheidungshilfe in die Hand geben zu können.