Chinas Marken im Westen in Erklärungsnot

HK4As - Marketing muss bei Konsumenten erst Qualitätsimage erzeugen.

Chinesische Marken sind in den Konsummärkten des Westens bisher kaum etabliert. Bis sie das schaffen und etwa die Prägungen europäischer oder US-amerikanischer Produkte und Firmen an Wert überbieten, besteht auch noch viel Erklärungsbedarf. Zwar besitzen sie nach Ansicht von Werbeexperten weltweit das Potenzial, westliche Hersteller zu schlagen, wie der Branchenverband Association of Accredited Advertising Agencies of Hong Kong (HK4As) aufzeigt. Noch sind die Bedenken der Konsumenten aber zu groß und zu klein ist ihr Vertrauen in die Qualität und Zuverlässigkeit von Marken aus der Volksrepublik.

Imagewandel durch Kommunikation

Die meisten Marken aus der Volksrepublik stecken HK4As zufolge hinsichtlich Wahrnehmung und Bekanntheit noch in den Kinderschuhen. Ein großes Aufholpotenzial haben in den kommenden fünf Jahren besonders der Technologie- und der Automotive-Sektor. Chinesische zu globalen Marken zu entwickeln, erfordert den Werbeexperten nach aber noch viel harte Arbeit und einen starken Fokus auf Marketingmaßnahmen.

Um sich stärker zu etablieren, Vertrauen zu bilden und den Bekanntheitsgrad zu steigern, müssen die Hersteller in einem ersten Schritt die Qualität ihrer Produkte weiter verbessern. Durch eine effektive Kommunikation sind die Firmen nach Ansicht der Werbefachleute schließlich in der Lage, ihr Bild bei den westlichen Konsumenten zu verändern. "Chinas Marken müssen den Rest der Welt erst davon überzeugen, dass ihre Qualitätsstandards genauso gut, wenn nicht sogar besser sind wie jene führender internationaler Marken", sagt TNS-Research-Director Thomas Isaac.