Cash präsentiert in seine aktuellen Ausgabe die 50 besten Pressesprecher der Schweiz. Erhoben wurde das Rating vom Kommunikations-Berater und Ex-Cash-Redaktor Andy Bantel -- dies bereits zum fünften Mal seit 1993. Die Schweizer Pressesprecher wurden nach ihren Leistungen und den Auftritt für ihr Unternehmen bewertet.
Als strahlender Sieger geht der ZKB-Pressesprecher Urs Ackermann (47) aus der Cash-Wertung hervor. Den Chef- und Kulturwechsel von Paul Hasenfratz zu Hans Vögeli habe er laut Cash ebenso gut kommuniziert wie die Akquisition der Ebner-Visionen. Sein Rezept für erfolgreiche Unternehmenskommunikation: "Den Unternehmen, wollen sie gehört und verstanden werden, hilft nur eines: der von Offenheit und Wahrhaftigkeit getragene Dialog.".
In der Cash-Rangliste am schlechtesten abgeschnitten hat Peter Marthaler (52), Pressesprecher der Swiss. Von den wichtigsten Wirtschaftsjournalistenn hat er mit einer 3.2 eine mehr als ungenügende Note erhalten. Seine Rechtfertigung gegenüber Cash: "Da wir vorwiegend reagieren müssen und nicht agieren können, stehen wir beim Formulieren der richtigen Antwort permanent unter Zeitdruck, und da ist man im Nachhinein oft klüger."
Die Migros-Kommunikationsverantwortliche Monica Glisenti gilt als die umstrittenste ihrer Gilde und schafft es mit einer Note von 4.4 auf Platz 23 des Cash-Ratings. "Mein Stellvertreter Urs Peter Naef beantwortet die vielen Fragen der Medienschaffenden jeden Tag rasch und mit grösster Sorgfalt.", sie selber hingegen melde sich nur direkt bei den Journalisten, wenn ihnen Fehler in der Berichterstattung über die Migros unterlaufen seien, erklärt sich die Ex-Cash-Redaktorin die grossen Diskrepanzen in der Notengebung ihrer Ex-Kollegen.
'Gut'
Gute Noten erhielten Hans-Peter Nehmer von Hotelplan (5.0), Sepp Huber, Pressesprecher der Swisscom (4.8), sowie Thomas Gerlach von Ciba (4.8).
'Genügend bis gut'
Genügend bis gut haben folgende Kommunikationsbeauftragte abgeschnitten: Andreas Hildenbrand, Rentenanstalt (4.7); Roland Walker, Holcim (4.7); Peter Wullschleger, Givaudan (4.7); Wolfram Eberhardt, ABB (4.7); Stephan Wehrle, Kuoni (4.7); Charles Breitenfellner, Siemens (4.6); Tanja Kocher, EBK (4.6); Markus Niederhäuser, Sulzer (4.6); Peter Grädel, Rieter (4.6); Karin Rhomberg, CS-Group (4.6); Andrea Hemmi, Mc Donald's (4.5); Phillip Senn, Balôise (4.5); Christoph Meier, UBS (4.5); Sylvia Kälin, Lindt & Sprüngli (4.5); Daniel Frey, Accenture (4.4); Jürg Staehelin, Julius Bär (4.4); Ingrid Schmid, Emmi (4.4); Carole Ackermann, Saurer (4.4); Monica Glisenti, Migros (4.4); Connie Voigt, Gate Gourmet (4.3); Christian Beusch, Helsana (4.3); Felix Räber, Novartis (4.3); René Kalt, Bon appétit Group (4.3), Ernst Pfenninger, Globus (4.3); Elisabeth Meyerhans, Vontobel (4.3); Daniel Mollet, Post (4.3) sowie Renzo Radice, Vögele (4.3).
'Genügend'
Das Prädikat genügend erhielten folgende Pressesprecher: Therese Wenger, Orange (4.2); Daniel Hofmann, Zurich (4.2); Stephan Howeg, Cablecom (4.2); Beatrice Tschanz, Centerpulse (4.2); Markus Sauter, Georg Fischer (4.2); Walter Eschenmoser, Lonza (4.2); Jörg Wagenbach, Unique (4.3); Danni Härry, SBB (4.2); Daniel Piller, Roche (4.1); Monika Walser, Sunrise (4.1); Karl Weisskopf, Coop (4.1); Riccardo Biffi, Schindler (4.1); Stefania Misteli, Valora (3.9); Lilly Frei, Mövenpick (3.9); Beatrice Howald, Swatch Group (3.8); Werner Abegg, Nationalbank (3.8), sowie Henner Alms, Siss Re (3.8).
'Ungenügend bis schlecht'