Graubünden feiert in Zürich, einem wichtigen Knotenpunkt der Schweiz und einer Stadt, zu der der Kanton enge Beziehungen hat, vom 5. bis 7. September das Jubiläum "200 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft". In der Halle des Hauptbahnhofs wird sowohl für die Exil-BündnerInnen wie auch für die in Graubünden Wohnhaften ein dreitägiges Fest mit Begegnungen und Veranstaltungen sowie der "Revue Graubünden", einem Spektakel mit Theater, Musik, Gesang und Tanz, veranstaltet.
Mariano Tschuor, Projektleiter von Graubünden 2003, betrachtet "Züri retour" als Pièce de Resistance innherhalb der fünf Jubiläumsprojekte. "Die Halle des Hauptbahnhofs Zürich ist mittlerweilen Schauplatz von vielen Veranstaltungen. Die Herausforderung ist, an diesem Platz eine Stätte der Begegnungen, einen Ort mit Kultur und Kulinarik sowie eine Bündner Revue zu schaffen", meint der Fernsehjournalist. Tschuor wurde von der Bündner Regierung mit der Projektleitung der offiziellen Jubiläumsveranstaltungen beauftragt.
Der Anlass "Züri retour" bildet als vierte Veranstaltung des Projekts "Graubünden 2003 CHAUS E MUNTOGNAS. KÖPFE UND BERGE. TESTE E MONTAGNE." einen Teil der 200-Jahr-Feierlichkeiten des Kantons Graubünden. Im Oktober wird mit dem Projekt "Testas" das Jubiläumsjahr offiziell abgeschlossen. Graubünden feiert mit "Züri retour" als einziger von insgesamt sechs Mediationskantonen ausserhalb seiner "Grenzen".