04.03.2013

Mango

Entschuldigung für Schmuck im "Sklavenstil"

Modekonzern hat sich in der Sprache vergriffen.

Der spanische Modekonzern Mango hat sich für Werbung für eine Schmuckserie entschuldigt, die auf seiner Webseite als im "Sklavenstil" angepriesen wurde. Es handle sich um einen Übersetzungsfehler ins Französische, erklärte das Unternehmen am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter.

Der Fehler werde umgehend berichtigt. Das spanische Wort "esclava" kann mit "Sklave", aber auch mit "Armband" übersetzt werden.
 
Gegen den "Sklavenschmuck" hatten die französischen Schauspielerinnen Aissa Maiga und Sonia Rolland sowie die Kolumnistin Rokhaya Diallo eine Online-Petition gestartet. Mango mache aus einem Verbrechen gegen die Menschheit ein "dekoratives Zierstück", kritisierten sie auf der Webseite change.org. Bis Montagmittag hatten knapp 3000 Menschen unterschrieben. (sda)
 

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