Im Vergleich zur Vorjahresperiode ist der Werbedruck im Januar 2008 um 10.1 Prozent angestiegen. Dies teilte Media Focus am Montag mit. Einige Werbemärkte haben sich im Datenmonat Januar im Vergleich zum Vorjahr auffallend entwickelt:
Der Werbemarkt Uhren / Schmuck verbuchte mit einem Plus von 75.1 Prozent (+1 Mio. Franken) gegenüber der Vorjahresperiode den grössten Zuwachs aller Werbemärkte. Die Top 10 Firmen vereinen in diesem diversifizierten Markt zwar nur 44 Prozent des Bruttowerbedrucks im Januar, sind aber zu über 75 Prozent für das Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat verantwortlich. Der Produktmarkt Uhren und Schmuck ist stark händlergetrieben: 350'000 von rund einer Million Franken wurden im Januar über Uhren- und Schmuckhändler geschaltet.
Der Schlüsselmarkt Nahrungsmittel weist im Januar bei den Bruttowerbeaufwendungenv im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein enormes Wachstum um 53.7 Prozent (+8.8 Mio.Franken) auf. Ein Plus von 3.5 Mio. Franken Bruttowerbedruck verzeichnet allein der Bereich Produktsortimentswerbung, also Werbeschaltungen mit mehr als fünf Produkten aus zum Teil verschiedenen Produktgruppen, besser bekannt unter der Bezeichnung Schweinebauchanzeigen.
Filmwerbung als Zugpferd
Ein weiterer Gewinner des Werbemonats Januar ist der Schlüsselmarkt Unterhaltungselektronik/Foto/Film mit einem Plus von 57.6 Prozent (+4.9 Mio. Franken) im Vergleich zum Vorjahr. Zustande kam dieses Wachstum in erster Linie durch das Produktsegment Film, welches um 99 Prozent zulegte. Dies entspricht einer Steigerung des Bruttowerbedrucks um 2.7 Mio. Franken.
Nicht weniger als 15 Filme wurden im Werbemonat Januar mit Bruttowerbeinvestitionen von mehr als 100'000 Franken beworben. Das unangefochtene Spitzentrio in Sachen Film wird im Januar 2008 von einem Liebesfilm, einer Legende und einem etwas wunderlichen Laden besetzt.
Ferner weisen die Werbemärkte Politische Kampagnen (+67.8 Prozent) , Getränke (+35.6 Prozent) , Dienstleistungen (+28.2 Prozent) , Pharma/Gesundheit (+20.7 Prozent) sowie Tourismus/Verkehr (+20.3 Prozent) im Werbemonat Januar ein klares Plus gegenüber der Vorjahresperiode aus. Über dem Wachstumsdurchschnitt konnten für diesen Monat die Mediengruppen Fernsehen und Kino zulegen.