Eugen Arpagaus und Andrea Gilli heissen die beiden neuen Vorstandsmitglieder der kantonalen Marketing-Organisation Graubünden Ferien (GRF). Die Ersatzwahlen für zwei zurückgetretene Vorstandsmitglieder waren eines der Traktanden an der GRF-Generalversammlung vom 23. Juni 2004 in Samnaun. Vorgestellt wurden an der Tagung auch Ziele und Stossrichtungen für die kommenden Jahre.
Der scheidende Regierungspräsident Klaus Huber und der Bergbahnberater und Gemeindepräsident von Bever, Bruno Giovanoli, hatten auf die GRF-Generalversammlung vom 23. Juni in Samnaun ihre Demission als Vorstandsmitglieder eingereicht. Traktandiert waren deshalb an der von rund 100 Mitgliedern und Gästen besuchten Versammlung unter anderem Ersatzwahlen.
Als Vertreter des Kantons delegiert die Bündner Regierung neu Eugen Arpagaus, Chef des Amtes für Wirtschaft und Tourismus AWT, in das GRF-Führungsgremium. Einstimmig gewählt wurde von den Mitgliedern als zweiter neuer Kopf im Vorstand der designierte Geschäftsführer der Snow and Fun AG Celerina (einer Tochtergesellschaft der Celeriner Bergbahnen), Andrea Gilli. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder komplettieren damit das GRF-Führungsgremium mit Präsident Christoffel Brändli, Maria von Ballmoos, Davos, Aldo Tuor, Disentis, Alois Vinzens, Domat/Ems sowie Andreas Züllig, Lenzerheide.
Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurden sämtliche anderen statutarischen Geschäfte. Die GRF-Jahresrechnung 2003 schliesst bei Aufwendungen von rund CHF 7.98 Mio. mit einem kleinen Überschuss von CHF 34'000.- .
GRF-Präsident Christoffel Brändli ging in seiner Eröffnungsrede unter anderem auf die GRF-Strategie für die kommenden Jahre ein. Die in der Broschüre "Wegmarken 2005+" zusammengefassten Ziele und Stossrichtungen waren am Vortag der GRF-Generalversammlung an einer Tourismustagung in Samnaun erstmals der Branche vorgestellt worden. Brändli betonte, dass GRF seine Schwerpunkte auch in Zukunft in der Steigerung der Nachfrage sehe. "Weniger, dafür (noch) effizienter", so Brändlis Devise.
GRF-Direktor Olivier Federspiel konnte in seinem Rückblick ein positives Tourismusjahr 2003 Revue passieren lassen. Mit einer Zunahme der Hotellogiernächte von 2.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte Graubünden als einzige Schweizer Ferienregion ein klares Plus verbuchen.