Rückenschmerzen und rheumatische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Volkskrankheiten der Schweizer Bevölkerung. Ein Grund für Schmerzen im unteren Rücken kann Morbus Bechterew sein. Rund ein Prozent der Schweizer Bevölkerung ist von der chronisch-rheumatischen Krankheit betroffen, die grosse Mehrheit lebt aber damit, ohne es zu wissen. Auf diese Problematik will die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew (SVMB) in ihrer neuen Kampagne aufmerksam machen, wie die SVMB in einer Mitteilung schreibt.
Die Kampagne besteht aus Videos und Aktivitäten auf Social Media. In den Videoclips zeigt die ehemalige Miss Schweiz Dominique Rinderknecht Übungen vor, die gegen Rückenschmerzen helfen. Gleichzeitig ermuntert sie Betroffene, die Rückenübungen selber durchzuführen. Die Kampagne der SVMB mit Rinderknecht läuft über die neue Seite ruecken-schmerz.ch. Dort sind neben den Übungsvideos mit der Ex-Miss auch Informationen über den Morbus Bechterew sowie ein Diagnosetest zu finden.
Rinderknecht, die heute als Moderatorin und Model arbeitet, sei die ideale Botschafterin für dieses wichtige Thema, schreibt die SVMB. Als Betroffene einer entzündlich-rheumatischen Krankheit wisse sie, wie wichtig Bewegung und ein gesunder Lebensstil seien, um die Beschwerden und Schmerzen im Griff zu behalten. «Wenn ich Rückenschmerzen habe, mache ich eine oder zwei leichte Übungen, und schon geht es mir besser», wird die 29-jährige Zürcherin zitiert.
Möglichst viele Menschen erreichen
Über Social Media wie Facebook, Instagram und Youtube sollen möglichst viele Menschen mit den Videoclips erreicht werden. Die Kampagne mit Rinderknecht steht auch im Zusammenhang mit der neuen Plattform «Rheumafit» der SVMB. Auf dieser Seite zeigen Physiotherapeuten individualisierbare Übungsprogramme für Bechterew-Betroffene vor. Von der Landingpage führt ein Link auf die Plattform. Die Programme wurden zusammen mit Experten des Departements Gesundheit der ZHAW erarbeitet.
Verantwortlich bei der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew: Angelo Colaninno (Kamera), Simon Grosswiler (Leiter Projekte); verantwortlich bei Filmgerberei Zürich: Guy Baumgartner; verantwortlich für die Regie: Maximilian Speidel. (pd/as)