Fast-Food-Kette stockt Werbeetat auf

Burger King - Mit Werbung und Spar-Menüs gegen Kundenflaute.

Burger King verkauft weniger Burger. Wie der Konzern mitteilt, gab es im März einen "unvorhergesehenen Rückgang beim Kundenverkehr". Auf den Rückgang will der Rivale von McDonald's angeblich mit neuen Werbemaßnahmen und Spar-Menüs reagieren. In Deutschland steigerte die Fast-Food-Kette die Werbeinvestitionen laut Nielsen Media Research bereits um 28,9 Prozent auf brutto 11,7 Millionen Euro.

Doch der Kundenrückgang ist nicht das einzige Problem, mit dem Burger King derzeit zu kämpfen hat. Das Unternehmen muss eine in Spanien und Großbritannien geschaltete Werbekampagne für den "Texican Whopper" einstellen. Die Spots und Plakate zeigen Mexikaner mit ihrer Nationalflagge, was der mexikanische Botschafter in Spanien, Jorge Zemeno Infante, diskriminierend fand. Mit Erfolg kritisierte er einem Brief die Werbung von Burger King. Jetzt soll die Werbung künftig ohne Menschen und Flagge auskommen.