Flaute hält an

Schweizer Neuwagen-Markt - Diesel weiter im Trend.

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 7 Prozent weniger neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Damit hält die Flaute am Neuwagenmarkt an. Über ein Fünftel der neuen Personenwagen sind unterdessen mit Diesel angetrieben.

Die Zahl der neuen Personenwagen auf Schweizer Strassen sank 2003 um 8 Prozent, jene der Transportfahrzeuge um 13 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag (BFS) mitteilte. Einzig die Motorräder legten aufgrund neuer Führerschein- Regelungen 3 Prozent zu. Dabei wurden nach 61 Prozent zwei Jahre zuvor nur noch 51 Prozent neue Roller in Betrieb genommen.

Das Jahr 2003 ist das zweite Jahr in Folge mit weniger Inverkehrsetzungen. 2000 und 2001 hatten die Inverkehrssetzungen stagniert. Innert vier Jahren nahm die Zahl neuer Motorfahrzeuge um 13 Prozent ab, die neuer Personenwagen um 14 Prozent.

Diesel beliebt

Der Hang zum Diesel war ungebrochen. Machten vor sechs Jahren Dieselfahrzeuge noch 8 Prozent aus, waren es 2003 schon 22 Prozent nach 18 Prozent im Vorjahr. Laut BFS gilt Diesel gemeinhin als ökologischer Treibstoff, da er weniger Kohlendioxid produziert. Ohne Russfilter seien die Vorteile aber umstritten.

Auch die Zahl der Allradangetriebenen Fahrzeuge nahmen zu. Einer von fünf neuen Personenwagen verfügte im vergangenen Jahe über diesen Antrieb. Zudem zeigte sich ein in einer Rezessionsphase widersprüchlich scheinender Trend zum grösseren Hubraum. Diesen erklärte das BFS damit, dass Dieselmotoren für die gleiche Leistung mehr Hubraum benötigten.

Wenig motorisierte Basler