Der Flughafen Zürich verhandelt mit Fluggesellschaften und anderen Nutzern der Flughafeninfrastruktur über eine Erhöhung der Gebühren. Die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen haben schlecht begonnen. Der Flughafen hat gemäss Quellen der "NZZ am Sonntag" in der Summe eine Gebührenerhöhung von 25 Prozent anvisiert. Die Airline Swiss als grösster Verhandlungspartner habe auf den Vorschlag konsterniert reagiert, erklärten verhandlungsnahe Kreise der "NZZ am Sonntag" auf Anfrage. Die Parteien nehmen offiziell zum Stand der Verhandlungen keine Stellung. Wenn sich der Flughafen mit seinen Kunden nicht bis zum Juni einigt, wird das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) über einen vom Flughafen eingereichten Gebührenvorschlag zu entscheiden haben. (NZZaS)

