Über 1.1 Millionen Schweizerinnen und Schweizer haben in den letzten zwölf Monaten eine Uhr gekauft. Fast ebenso viele haben sich neuen Schmuck geleistet. Und: Sie werden es das nächste Jahr wieder tun. Zu diesem Schluss kommt eine WEMF-Studie.
Fast jeder fünfte Schweizer hat im letzten Jahr eine Uhr bis 1000 Franken gekauft, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Freitag in einer Mitteilung zur Studie MACH Consumer 2005 schreibt. 91'000 Personen leisteten sich eine Uhr über 1000 Franken.
Jede zweite Uhr liegt im Preisrahmen von 1000 bis 2000 Franken, 40 Prozent zwischen 2000 und 5000 und 10 Prozent zwischen 5000 und 10'000 Franken. Jeder Dritte davon beabsichtigt, auch in den nächsten 12 Monaten wieder eine Uhr zu kaufen.
Unterschiede bei Preisklasse
Bezüglich Preisklasse besteht allerdings ein eklatanter Unterschied bei den Geschlechtern, wie es weiter heisst. Günstige Uhren werden je zur Hälfte von Männern und Frauen gekauft, wogegen bei teureren Uhren der Männeranteil mit 77 Prozent signifikant höher liegt.
Die 14- bis 34-Jährigen mit einem Einkommen von 6000 bis 15 000 Franken pro Monat kaufen eher günstige Uhren. Trotzdem stimmt jeder Vierte der Aussage zu, er trage gerne Luxusuhren.
Teurere Uhren werden von einer etwas älteren Zielgruppe bevorzugt: Den 30- bis 69-Jährigen. 28 Prozent sind in der Altersgruppe von 50 bis 59 Jahren, ihr Einkommen liegt deutlich über 10 000 Franken und sie legen grossen Wert darauf, zu schönen Kleidern jeweils das passende Stück zu tragen.
Grosses Potenzial bei echtem Schmuck
Für Schmuck wird mehr Geld ausgegeben: 887'000 Schweizer und Schweizerinnen haben in den letzten 12 Monaten echten Schmuck bis 1000 Franken gekauft; 177'000 im Wert von über 1000 Franken. Das Potenzial bei echtem Schmuck ist gross: Zwischen 54 und 64 Prozent beabsichtigen, in den nächsten 12 Monaten erneut welchen zu kaufen.
Ob teurer oder günstiger Schmuck: Von den Kunden sind zwei Drittel Frauen und nur ein Drittel Männer. Es verwöhnen also nicht alle Männer ihre Frauen mit Schmuck. Im Gegensatz zu wertvolleren Uhren kaufen Frauen sich den Schmuck selbst.