Der Schweizer Pharmagigant Novartis übernimmt den Augenheil-Weltmarktführer Alcon vollständig. Novartis zahlt pro Alcon-Papier 168 Dollar und entsprechend des Gesamtwertes des Unternehmens 12,9 Milliarden Dollar für den bisher noch nicht gehaltenen Anteil über 23 Prozent. "Der Markt konsolidiert sich. Es wird weitere Akquisitionen geben", sagt Macquarie-Analyst Christian Peter gegenüber pressetext.
Die Strategie der Schweizer liegt auf der Hand. Der Augenheilkundebereich soll zum fünften Standbein des Konzerns werden. Gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Ciba Vision wird das Alcon-Geschäft zukünftig eine eigene Division mit einem Jahresumsatz von 8,7 Millionen Dollar bilden.
Die neue Augenheilkunde-Einheit wird von Kevin Buehler, dem bisherigen Präsidenten und CEO von Alcon, geleitet werden. Die Sparte deckt eigenen Angaben nach mehr als 70 Prozent des weltweiten Ophthalmologie-Sektors ab. Aus der Fusion verspricht sich Novartis jährliche Kostensynergien von rund 300 Mio. Dollar. (pte)