Gästezuwachs in fast allen Regionen

Wintertourismus - Bündnerland bekam Schnee im Unterland zu spüren.

Die Wintersportorte verzeichnen bis anhin eine gute Saison. Dies aufgrund der guten Schnee- und Wetterverhältnisse. Wie Eduardo Zwyssig, Marketingleiter Gstaad Saanenland Tourismus, im Gespräch mit der MittellandZeitung (MZ) sagt, habe sich auch die Konsumentenstimmung verbessert. Zwischen November und Januar hätten die Logiernächte um 13 Prozent zugenommen.

Auch Grindelwald verzeichnet Zuwachsraten von 4 bis 6 Prozent. Grosse Hoffnungen werden hier auf die russischen Gäste gelegt. Diese sind momentan noch nicht sehr zahlreich vorhanden, geben aber täglich rund 400 Franken aus. Dies wird nur noch von den chinesischen Gästen übertroffen. Die Zuwachsrate der russichen Gäste soll bei 50 Prozent liegen.

In der dritten von der MZ befragten Berner Oberländer Region, Interlaken, beträgt der Anteil asiatischer Gäste rund ein Fünftel. Der Anteil der Japaner ist zwar zurückgegangen, doch der Verlust konnte durch mehr koreanische Gäste kompensiert werden. Auch Reto Gurtner, Chef der Weissen Arena in Flims Laax Falera, sieht den asiatischen Markt im Kommen. Doch da zu viele kulturelle Hürden beständen, konzentriere er sich mehr auf die neuen EU-Staaten. Diese Märkte wachsen laut Gurtner auch extrem rasch.

Auch das Wallis rechnet diese Saison mit einem leichten Plus. Zermatt rechnet sogar mit einem Rekordergebnis in diesem Jahr. Ausserordentlich hohen Zuwachs verzeichnet man bei den Gästen aus England. Schlechter sieht es hingegen im Bündnerland aus. Laut Gieri Spescha von Graubünden Tourismus nahmen die Übernachtungen im November und Dezember im Vorjahresvergleich um 3.5 Prozent ab.