Bei einem Potential von bis zu 20 Millionen Gamern im Alter zwischen 14 und 39 Jahren und ca. 3,7 Millionen Online-Spielern allein in Deutschland, nimmt jeder Vierte ein Gamepad in die Hand. Da liegt es auf der Hand, dass die Game-Community auch in Sachen Werbung eine interessante Zielgruppe darstellt. In einer Analyse von gamematrix, der Forschungsabteilung von 11 Prozent Communication, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Offenburg bestätigt nun, dass In-Game Advertising wirkt.
Allerdings sollten dabei die besonderen Spielregeln des Mediums Computerspiel beachtet werden. "Produktwerbung funktioniert nur im Kontext der Marke, ansonsten bleibt Sie unbeachtet", sagt Carsten Szameitat, Geschäftsführer der 11 Prozent Communication und Forschungsleiter der gamematrix. "Marken profitieren dagegen von einem Game-Auftritt, da der Erinnerungswert um 30 Prozent gesteigert wird."
Werbung in Spielen ist gut geeignet, um eine Markenbotschaft zu transportieren, um eine Marke ins Gespräch zu bringen und stärker im Bewusstsein zu verankern. Hierbei werden oft dieselben Mechanismen genutzt, die für den Erfolg von viralem Marketing verantwortlich sind. Dies bestätigen auch die mitwirkenden Analysten von gamematrix Silke Hils und Markus Göppert: "Beide verwendeten Spiele und Genres von Electronic Arts sind für In-Game Advertising geeignet. Es sollte aber in jedem Fall beachtet werden, dass keine traditionellen Regeln übernommen, sondern eigene Gestaltungsgesetze definiert und verwendet werden.