Globaler Werbestar

Roger Federer - Auf der Suche nach zwei neuen Partnerschaften.

Roger Federer ist omnipräsent. Von China bis zum Amazonas, überall lacht die Schweizer Tennislegende Passanten entgegen. Mit Nike, Mercedes, Gillette, Rolex, Credit Suisse, Lindt und Jura. Nur zwei Athleten, Golfstar Tiger Woods und Basketballer Michael Jordan, verdienen neben dem Sportplatz mehr als der 29-Jährige. 35 bis 43 Millionen Dollar soll Federer im Jahr abseits der Courts verdienen. Tendenz steigend, bei den anderen beiden nehmen die Löhne ab.

Laut Tony Godsick, seinem Manager bei der Agentur IMG, will Federer noch höchstens eine oder zwei langjährige Markenpartnerschaften abschliessen. Dann ist fertig. Der medienscheue Topmanager machte für die "SonntagsZeitung" eine Ausnahme und erklärte ihr die Federer-Philosophie: "Wir waren immer bestrebt, Roger mit Marken zusammenzubringen, mit denen er eine Beziehung hat. Wir suchten Bluechip-Firmen , die in ihren Gebieten zur Spitze gehören und grundsätzlich global ausgerichtet sind", sagt Godsick. "Und natürlich suchten wir auch Partnerschaften aus seinem Heimmarkt. Obwohl er eine weltweite Ikone geworden ist, ist es wichtig, dass er nahe an seinen Schweizer Wurzeln bleibt."