Grosses Interesse am ersten Markenkongress in Bern

Promarca - Markenartikelverband fordert schärfere Regeln zur Kontrolle von Markenrechten.

Am 27. Mai fand in Bern der Markenkongress von Promarca statt. Neben Brandbuilding standen vor allem die Themen "Swissness" und "Rufausbeutung" zur Diskussion. Die Forderung des Markenartikelverbands ist klar: Die Schweiz braucht schärfere Regeln zur Kontrolle von Markenrechten. Im europäischen Ausland seien die Gesetze deutlich klarer. Jürg Simon (Lenz und Staehelin) zeigte auf, dass zwischen geltendem Recht und der Praxis momentan eine grosse Lücke klafft, die es zu schliessen gilt – zum Wohle aller Schweizer Marken.

Dass "Swissness" nach wie vor ein hervorragend funktionierendes Qualitätsmerkmal ist, daran liessen die Studienergebnisse von Stephan Feige, htp St. Gallen, keinen Zweifel. Otto Bruderer, Teilhaber der Bank Wegelin wünscht sich für den Erhalt der starken Marke Schweiz ab und zu etwas "mehr Mut". Der erstmalig durchgeführte Kongress war für die Veranstalter ein voller Erfolg. Mit über 250 Teilnehmern lag man deutlich über den Erwartungen. Die Entscheider aller namhaften Schweizer Unternehmen trafen sich zum Austausch und Networking und konnten einige spannende Insight und Benchmarks mit in die tägliche Arbeit nehmen. Besonderen Besucherandrang verzeichneten die Foren "Nachhaltigkeit" und "Brand Development". Dies ist wohl ein eindeutiges Signal, welche Aufgaben auf den Schreibtischen der Markenentscheider zur Zeit liegen.