Grünes Licht für Milliarden-Übernahme

Clear Channel - Tauziehen mit Finanzinvestoren beendet.

Im Streit um die milliardenschwere Clear-Channel-Übernahme ist eine Einigung erzielt worden. Nach Angaben des US-Konzerns haben man mit den Beteiligungsfirmen Thomas H. Lee Partners, Bain Capital sowie den beteiligten Banken neue Bedinungungen aushandeln können. Das Gerichtsverfahren wird damit eingestellt.

Die Investoren müssen gemäss der neuen Regelung pro Aktie von Clear Channel nur noch 36 Dollar zahlen, statt wie zuvor festgelegt 39,20 Dollar. Insgesamt beträgt der übernahmepreis damit 17,9 Mrd. Dollar. Clear Channel-Chef Mark Mays sagte, die neue Einigung werde im Spätsommer den Aktionären zur Zustimmung vorgelegt. Im dritten Quartal solle die Transaktion über die Bühne gehen.

Clear Channel, unter anderem das weltgrösste Aussenwerbeunternehmen, hatte vor etwa einem Jahr der rund 20 Mrd. Dollar schweren Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaften zugestimmt. Im Zuge der Kreditkrise hatten die Banken einen Rückzieher machen wollen, darunter auch die Crédit Suisse. Clear Channel und die Investoren zogen daraufhin vor Gericht.