Mit einer aussergewöhnlichen Werbekampagne macht "Bild" zurzeit von sich reden: Seit Samstag sehen Besucher auf der Webseite der Boulevard-Zeitung einen angeblichen Hack in Form einer Totenkopf-Ente und das Versprechen, dass die Hackergruppe Cyberduckz den Online-Auftritt von "Bild" in einigen Tagen abschalten wird. Was die Blogger und Journalisten für echt hielten, entpuppte sich alsbald als Werbekampagne, mit der "Bild" sein neues Online-Portal bewirbt.
Wahr ist nämlich, dass der jetzige Online-Auftritt der Boulevard-Zeitung abgeschaltet wird. Nur: Dahinter steckt nicht eine Hackergruppe, sondern der "Bild"-Verlag Axel Springer selbst, der ein Relaunch der Seite plant. Nachdem Springer die Beteiligung der Telekom am gemeinsam betriebenen "Bild"-Portal zurückgekauft hat, soll einem Bericht von Spiegel Online zufolge als Logo über der Seite nicht länger "Bild - T-Online" stehen, sondern allein die Marke aus dem Hause Springer.